Home sweet home :)

10Okt2014

Hey ihr Lieben :)

Mittlerweile bin ich schon fast seit einer Woche wieder in Deutschland und es ist ein schönes Gefühl seine Liebsten um sich zu haben und ein 'normales Leben' zu führen. Die 2 Monate in Ghana waren für mich sehr prägend und ich habe dieses normale Leben sehr zu schätzen gelernt da ich gesehen haben unter welchen Unständen andere Menschen aufwachsen und leben. Ich durfte in dieser Zeit viele Erfahrungen sammeln, tolle Leute kennen lernen und hatte die Möglichkeit Ghana auf unterschiedlichste Weise zu sehen. Vor allem auf unseren Reisen und Ausflügen haben wir Afrika pur erlebt.

 

Ich hoffe euch haben meine Blogeinträge gefallen und ihr konntet so ein wenig nachvollziehen was in den vergangenen 8 Wochen bei mir so passiert ist. 

 

Hier gibt es nochmal zum Abschluss einige Bilder von den letzten Tagen in meiner alten Heimat :)

Meine Klasse:) Die Lehrerin und ihr Baby Alles fertig zum Abflug Mit Karin und unserem Mentor George Warten auf den Flieger

Eure Lara

Meine letzten Tage in Ghana

02Okt2014

Hallo ihr lieben :)

Das hier wird wahrscheinlich mein letzter Blogeintrag von afrikanischem Boden aus sein, denn morgen Abend geht es mit dem Flieger zurück in die Heimat :)

Das letzte Wochenende in Ghana im ARA-Haus mit allen anderen Deutschen  war ziemlich erlebnisreich. Nachdem Freitag Abend der Großteil angekommen war und wir zusammen auf der Terrasse saßen und uns über das was wir bisher hier schon erlebt haben ausgetauscht haben, ging es am nächsten Morgen auf die Accra-Stadt-Tour. Zusammen mit 5 anderen Mädels besichtigte ich das Stadion und das 'Independence-Tor' der Stadt, wir waren auf einem Kunst-und Handwerker Markt wo es unzählige Souvinirs zu kaufen gab und anschließend in der Accra-Mall. Dieses Shoppingcenter mit Geschäften aller Art und Preisklassen hat den Supermarkt von Dienstag mit den Kühltheken auf jeden Fall nochmal getoppt und sah genau so aus wie jedes große Einkaufszentrum in Deutschland. Ein ziemlicher Kontrast zum normalen afrikanischem Markt-Leben.

Vor dem Independence-Tor Accra-mall

Zu fünft auf der Rückbank in Taxis oder in Kofferräumen von Privatautos waren die Fahrten vom einen zum anderen Ort jedenfalls nie langweilig :D vor allem wegen der ein oder anderen Polizei-Begegnung.

Abends gab es dann ein unglaubliches Fest-Essen mit Salat, Hühnchen, Reis und vielen anderen leckeren Sachen. Anschließend fuhren wir im eigenen Riesen-Tro alle zusammen ins Big Millies zur Ruggy Party mit afrikanischer Live-Band. Geschlafen habe ich in den 2 Nächten mit 15 anderen Mädels in einem Zimmer. Es gab weniger Chaos und Lärm als gedacht. Am Sonntag Vormittag wurde dann noch die Sonne am Strand ausgenutzt und danach ging es für jeden in die jeweiligen Städte bzw Dörfer zu den Gastfamilien.

Samstag Abend vor der Party Karin und ich Mit den Mädels am Samstag Abend Alle fertig für den Heimweg

Eben hieß es in der Schule und im Waisenhaus Abschied nehmen. Die letzten 4 Tage habe ich wie letzte Woche weiter in der fünften Klasse unterrichtet. Neben Mathe und Englisch ging es noch mit Bio, Erdkunde und Politik weiter. Einen plan welches Fach wann und wie oft dran kommt gut es hier nicht. Es ist schon krass zu sehen wie anders der Bildungsstand in einem Land wie Ghana ist im Vergleich zu Deutschland ist und vor allem wie unterschiedlich gut die Kinder sind obwohl sie alle in der gleichen Klasse sind. Ich war echt schockiert, dass die meisten von ihnen auf der Weltkarte noch nicht mal zeigen konnten welchesr der Kontinente Afrika ist, geschweige denn wo genau sich ihr Heimatland befindet. Auch zu sehen wie die Kinder mit dem Stock geschlagen werden (in den meisten Fällen ohne wirklichen Grund) war nicht leicht zu verarbeiten und ist eine Tatsache die es schwer macht sie allein zurück zu lassen. Ich bin zumindest froh dass die eigentliche Lehrerin meiner fünften Klasse da ziemlich human ist und sie die Kinder auch sehr oft zum lachen bringt. Diese wenigen aber sehr prägenden und erfahrungsreichen Schultage werde ich auf jeden fall so schnell so schnell nicht vergessen.

Mathe-Unterricht auf Englisch

 

Die letzten Stunden bis zum Abflug werde ich zum Packen nutzen und um noch ein bisschen zeit mit meiner Gastfamilie und Karin zu verbringen und mich von allen zu verabschieden

Ich freu mich rieisig auf zu Hause und auf alles worauf ich in den zwei Monaten verzichten. Ich denk aber auch, dass ich das ein oder andere von hier vermissen werde wenn ich wieder in meinem 'normalen Leben' bin. Beispielsweise an jeder Ecke einen Obststand zu haben an dem man sich für umgerechnet ein paar Cents eine frische Ananans schneiden lassen kann. Und das warme sonnige Wetter wird auch fehlen der den aktuellen Temperaturen zu Haus.

 

Unsere Obst-Frau :)

Bis bald, Lara :)

ein paar Eindrücke der vergangenen Tage :)

26Sept2014

Diese Woche hat eeeendlich mal die Schule und somit für mich das Unterrichten angefangen. Montag war hier Feiertag also noch ein Chill-Spieltag.

Den Dienstag hab ich mit Karin in Accra verbracht.

Vor einem Mini-Eifelturm mit Karin

Wirklich ein ganz anderes Gesicht von Ghana, schon fast vergleichbar mit Europa. Wir waren dort im Reichenviertel Osu. Dort ging es zum Mittagessen zu KFC - so gut gegessen hab ich schon lang nicht mehr :D anschließend waren wir noch in einer Shopping-Mall mit einem riesen Supermarkt. - wie sehr man sich darüber freut Kühlregale zu sehen war schon unfassbar.

So was gibt es hier nämlich nirgendwo. Bevor wir uns dann auf den Weg zurück ins bescheidene Koforidua machten gönnten wir uns noch einen frisch gemixten smoothie!

Seit Mittwoch ist es jetzt meine Aufgabe die 5. Klasse mit knapp über 30 Schülern zu unterrichten. Jeden morgen bevor es mit dem Lernen los geht findet eine Art Zeremonie statt. Alle Kinder singen zusammen die Nationalhymne, beten, und marschieren anschließend geordnet in ihre Klassen.

Bisher habe ich Englisch und Mathe unterrichtet. Meist läuft es so ob, dass ich von der Lehrerin das Buch in die Hand gedrückt bekomme und dann den neuen Inhalt an die Tafel schreibe und die Schüler diesen in ihr Heft. Anschließend versuch ich alles so zu erklären dass es auch jeder versteht. Das ist nicht so einfach weil alle Kinder unterschiedlich weit entwickelt sind und viele kaum Englisch verstehen. Ich bin froh, dass die Lehrerin mir dabei hilft und meine Erklärungen dann in twi übersetzt. Sie kommt übrigens immer in Begleitung mit ihrem Säugling der dann vor der gesamten Klasse gestillt wird und oft mehr Aufmerksamkeit bekommt als die Schüler-für die bin ich ja jetzt zuständig :D trotzdem ist es gut dass sie mit in der Klasse ist(wenn auch manchmal schlafend) aber ansonsten hätten die Kinder wesentlich weniger Respekt vor mir und der Unterricht hätte wenig Sinn. Es ist auf jeden fall cool endlich mal etwas sinnvolles dort im Waisenhaus zu tun und zu merken dass man gebraucht wir und nicht nur zum chillen und spielen da hin kommt. Ich freue mich auf die mir noch verbleibenden 4 Schultage und hoffe dass sie genauso gut verlaufen.

 

Gerade bin ich wieder auf dem Weg nach Accra. Dort treffen sich an diesem Wochenende alle Freiwilligen im Haus von der Organisation um zu feiern. Ich werde wahrscheinlich nur eine Nacht dort bleiben um den letzten Sonntag hier in Ghana mit der Familie zu verbringen.

Liebste Grüße und bis ganz bald !:)

Endlich die Bilder

23Sept2014

 

 

Hallo zusammen :)

Heute schaffe ich es endlich mal gaaaanz viele Bilder von unserer Nordenreise hochzuladen. Ich hoffe ihr bekommt dadruch einen Eindruck von dem was wir alles erlebt haben.  

da oben waren wir bei der safari tour drauf Ein typisches Hotelzimmer Taxi fahren mal auf eine andere Weise Im Krokodilreservat Das Ziel der 3 Stunden Wanderung ohne die Stoecke waeren wir ziemlich aufgeschmissen gewesen der Weg yu den WasserfaellenBlick auf TogoDer Voltaseetzpische shops fuer souviniersStroh-Lehm-Huetten -> sieht man ziemlich oft im Norden die horror Schlagloch-Streckeder Markt in TamaleStrassenleben in TamaleDie Markfrauen die einem alles moegliche anbieten waehrend man mit dem Tro im Stau steht

wir sind zurück!

20Sept2014

Gerade eben sind wir nach der 9-tägigen Reise wieder in unserer Heimatstadt Koforidua angekommen.

Den Montag und Dienstag unserer Reise verbrachten wir in Bolgatanga. Von dort fuhren wir nach Paga, was direkt an der Grenze zu Bokina Faso liegt. Dort waren wir in einem Krokodil-Reservat in dem über 200 Leben sollen. Eins von dieses diente als Fotomodell :D dieses sah anfangs noch wie betäubt und regungslos aus aber als es dann langsam sein Maul aufmachte und sich vorwärts bewegte wurde uns klar dass es sich um ein vollkommen normales und lebendes Tier handelt und nicht eins was extra für Touristen ausgesucht wurde. Wir hatten schon ziemlich Angst aber sind alle heile dort wieder rausgekommen.

Dienstag waren wir kurz auf dem Markt und anschließend ging es erst mit einer Art Roller mit Anhänger zur Busstation - immer Taxi fahren ist ja langweilig und von da im 35-Mann Tro zurück nach Tamale in das gleiche Hotel wie Freitag.

Der Mittwoch und Donnerstag verliefen unter dem Motto "suchen, warten, fahren" nach 4 Stunden Horror-Fahrt durch eine Schlagloch-Landschaft kamen wir mittwochs Abend mitten im nirgendwo in Bimbila an wo es zum Glück ein Guesthouse gab. Auf ein warmes Essen hatten wir allerdings vergeblich gehofft. Von dort ging es am nächsten Morgen weiter und nach 6 Stunden Fahrt erreichten wir das vorletzte Ziel unserer Reise. - Hohoe

Am Freitag hieß es Wandern. Und zwar zu den dort in der Nähe gelegenen Wasserfällen. Nach 3 Stunden durch den Wald, über Felsen und Baumwurzeln steil bergauf erblickten wir endlich die Stelle an der man direkt vor dem Auffangbecken des oberen Wasserfalls stand. Da wir auf Grund der Hitze klitsch nass dort ankamen tat es ziemlich gut was von dem fallenden Wasser abzubekommen. Nach der Abkühlung ging es über den gleichen Weg wieder runter. Das Gebirge in welchem sich die Fälle befindet befindet sich übrigens direkt auf de Grenze zu Togo.

Am Nachmittag machten wir uns dann weiter auf den Weg nach Akosombo. Da die Fahrt im Tro und vor allem die Überquerung des an der Stelle nur 20 Meter breiten Volta-Staudamms länger dauerte als erwartet, kamen wir erst gegen halb 10 in einer Unterkunft an die uns eine Frau auf de Straße empfohlen hatte. Für etwas warmes und richtiges zu Essen waren wir mal wieder zu spät.

Heute morgen gab es dafür dann ein großzügiges Frühstück. Anschließend machten wir einen kurzen Tripp zum Hafen des Volta-Stausees welcher mich sehr an die Aggertalsperre erinnert hat und ich mich ziemlich heimisch fühlte. Mittags trennten sich dann die Wege unserer 5er- mädelsgruppe da es für Sarah und Tine morgen von Accra zurück nach Deutschland geht. Nachdem wir uns alle verabschiedet hatten machten wir uns auf den Weg durch die Serpentinen zurück nach koforidua. So endete die Route an der Stelle wo wir letzten Freitag gestartet sind.

Fazit: Die vergangen Tage verliefen Wirklich ziemlich anders als geplant, was vor allem daran lag dass das mit der Fähre nicht geklappt hat und wir so über die östliche Volta-Region per Bus und Tro zurück gereist sind. Auch wenn vor allem diese Fahrten und die ständige Ungewissheit ob und wo man eine Unterkunft und was zu essen bekommt sehr anstrengend war, haben wir super coole Dinge erlebt und gesehen und auch eine Menge fürs Leben gelernt indem wir an unsere Grenzen gekommen sind.

Morgen oder spätestens Montag gibt es ganz viele Bilder von den letzten Tagen. Versprochen !!:)

Die ersten 3 Tage im Norden

15Sept2014

Nach fast 17 Stunden Bus fahren, auf den nächsten Bus warten, Diskussionen führen dass wir als Weiße ein Ticket bekommen, darauf warten dass der Bus voll wird und alles Gepäck verstaut ist, kamen wir Freitag Abend endlich in Tamale an. Eigentlich hatten wir geplant noch weiter bis nach Larabanga(der Ort ist 4 km vom Nationalpark entfernt) zu fahren doch dafür war es leider zu spät. Deshalb blieben wir für eine Nacht im einem Guesthouse in Tamale in welchem jedes Zimmer ein eigenes Bad mit richtiger Dusche hatte-purer Luxus.

Genau wie das Frühstück am nächsten Morgen. Nach Omlette und Brot mir Marmelade besichtigten wir den Markt der Stadt und machten uns am Nachmittag mit dem Tro dann auf den Weg nach Larabanga. Während der 3 stündigen Fahrt hatten wir die Möglichkeit den Norden auf seine verschiedensten Arten kennen zu lernen: endlose grüne Landschaft, zahlreiche Marktstände entlang der Straßen und Stroh-Lehm-Hütten so weit man gucken kann.

Die Marktfrauen die versuchen ihre Ware an die Leute im Tro zu verkaufen

So ähnlich sah dann auch die Unterkunft aus in der wir die nächsten 2 Nächte verbrachten. Typisch Afrika halt, genauso wie Eimer-Dusche, Hühner, Ziegen und andere Tiere die auf dem ganzen Grundstück rum liefen und Abendessen auf einer Art Schulbänke unterm Sternenhimmel. Ein Erlebnis was man nicht jeden Tag hat.

Einige der Hütten unserer Unterkunft. Wir schliefen aber in einem

Sonntag ging es dann in der Morgendämmerung zum Mole-Park. Als erstes stand eine zweistündige Walking-Safari Tour an. Das erste was wir zu Gesicht bekamen, waren eine Art Warzenschweine und danach unzählige verschiedene Antilopen. Die Hoffnung, dass wir Elefanten sehen würde hatte ich schon so gut wie aufgegeben da das in der Regenzeit nicht so leicht ist und wir auch schon bereits eine Stunde unterwegs waren. Doch dann standen sie auf einmal vor uns. 2 Bullen in einer Entfernung von knapp 50 Meter. Unbeschreiblich dieses Erlebnis.

:)

 

In Begleitung der Ranger konnten wir uns den Dickhäutern - die so friedlich aussehen aber auch ganz anders können- bis auf fast 10 Metern und beobachten und verfolgten sie während sie dort mitten in der Natur standen und fraßen. Als wir anschließend auf der Terrasse des Parks saßen, sahen wir von dort weitere 4 Elefanten in nähe des Wasserloches. Am Mittag folgte dann noch eine Jeep-Tour durch den Nationalpark. Zu acht Personen saßen wir auf dem Dach des Autos und hatten bei strahlendem Sonnenschein einen perfekten Ausblick über die Landschaft. Auch hier sahen wir hauptsächlich Antilopen und Warzenschweine aber auch ganz viele Paviane in groß und klein. Die Elefanten ließen sich leider nicht mehr blicken.

Den Nachmittag und Abend verbrachten wir dann in unserer Unterkunft ähnlich wie Freitag. Diese Nacht ging es dann um halb 4 von dort mit dem Bus zurück nach Tamale wo wir jetzt warten bis der nächste Bus nach Bolgatanga fährt.

Liebe Grüße aus dem ziemlich heißen Norden. Eure Lara

Wenn ich nächste Woche wieder zurück bin gibt es noch ganz viele weitere Bilder !!

Auf gehts Richtung Norden

12Sept2014

Heute (am Tag an dem die Hälfte meiner Ghana-zeit rum ist) geht es los auf die große Reise Richtung Norden.

Gerade ist es hier kurz nach 4 Uhr morgens und wir 5 Mädels sitzen im Bus Richtung Kumasi. Von dort werden wir dann mit dem nächsten Bus weiter bis nach Tamale fahren. Wie lang wir unterwegs sind wissen wir nicht genau. Angeblich 12-13 Stunden. Ich lass mich mal überraschen wann, wo und in welcher Unterkunft wir heute Abend landen. Morgen geht es das in den Mole-Nationalpark. -Das Highlight der Reise. Von da aus haben wir geplant für ein paar Tage Richtung Osten zu fahren und von dort am Mittwoch mit der Fähre dann die Volta-Region zu überqueren.

Wenn wir zurück sind sind es dann noch genau 3 Wochen die ich hier sein werde. Und diese zeit wird voraussichtlich vom Unterrichten im Waisenhaus gefüllt sein. - Eigentlich sollte es ja schon Dienstag mit der Schule losgehen; es waren auch mehr Kinder als normal da und diese auch alle in Schul-uniform aber von Lehrern weit und breit keine Spur. Wirklich verwundert war darüber keiner; typisch Afrika halt :D

Bis ganz bald, Lara

Wochenends-Ausflug

08Sept2014

Samstag ging es mit Karin, Laura und Seline (sie ist für 4 Wochen bei uns im Waisenhaus und in der Stadt) zu den Wasserfällen hier in der Nähe.

Vor den Boti-Falls

Von den Botifalls machten wir uns dann weiter auf den Weg zum Umbrella-Stone. Anfangs war die Strecke noch harmlos ... Doch nach circa der hälfte der 2km mussten wir dann über Flüsse springen und sämtliche Steinschluchten hinunterklettern. Bei der Hitze war das ziemlich anstrengend, doch es hat sich für den Ausblick am Ziel gelohnt:)

Auf dem Umbrella-Stone

Den Abend sowie den Sonntag (bis auf 3 Stunden Kirche heute morgen) verbrachten wir zu Hause.

Gerade sind wir auf dem Weg ins Waisenhaus. Hier noch ein paar Bilder von letzter Woche

Die kleinen:)

Bis die Tage :)

Das Häuschen und typische Mahlzeiten

07Sept2014

Auf den Bilder seht ihr wo ich jetzt bereits schon seit 3 Wochen wohne. Das ist der Flur und gleichzeitig das Esszimmer. Links geht's ins Bad. 

Flur und Esszimmer

Das ist das Wohnzimmer

Und das die Küche, mit nem Gasherd, einem Küchenschrank, Schüsseln als Spülmaschine und einigen Lebensmittelvorräten.

An einige Dinge musste man sich erst mal gewöhnen aber mittlerweile ist es schon Alltag. Trotzdem freu ich mich schon jetzt auf einen Kühlschrank den man aufmachen kann und in dem man immer irgendwas zu essen findet:D.

Das ist mein tägliches Frühstück: Haferflocken in Wasser mit Milchpulver und Bananen und dazu Eggbread.

Das sind frittierte Plantanes

Und das ist Yam mit Stu und dazu das erste mal frischer Tomaten-Gurken-Salat:))

Die letzten Tage

04Sept2014

Am Montag im Waisenhaus hieß es Frauenpower zeigen. Über das Wochenende hatte man begonnen die Klassenräume der Schule zu sanieren. Sowohl Wände als auch Böden wurden schon und werden noch zementiert. Wir halfen dabei die Räume von Steingeröll und Schulbänken zu befreien, Zement anzurühren, Wasser dafür aus dem Brunnen zu pumpen und bei weiteren solcher Arbeiten. Die Folge davon war böser Muskelkater am nächsten Morgen. Die übrigen Tage der Woche beschäftigten wir uns wieder hauptsächlich mit den Kindern da wir von den Arbeitern auf der Baustelle eh mehr belächelt als gelobt wurden. Die Kleinen füttern, an der Schaukel anschupsen und UNO, Mikado und Volleyball zu spielen sind wer unsere Stärken :D

Gestern brachten Karin und ich ein bisschen Deutschland nach Ghana. Wir kochten Nudelsalat mit Bockwürstchen und dazu in Zwiebeln geröstetes Brot. Mittendrin versagte dann leider der Strom, sodass wir die restlichen Sachen im Dunkeln zubereiten mussten und im Schein von kleinen Batterielampen aßen. Unserer Gastfamilie schmeckte es besser als wir erwartet haben:).

Morgen geht es noch einmal ins Waisenhaus und dann ist schon wieder Wochenende, welches wir dieses mal zu Hause verbringen.

Ich versuch in den nächsten Tagen mal ein paar Bilder von unserem Haus und den Zimmern hochzuladen

Liebe Grüße aus dem momentan sehr sonnigen Koforidua.

Cape Coast - Auf ans Meer

31Aug2014

Eine weitere Woche ist vergangen und es gibt einiges zu berichten.

Die letzten Tage im Waisenhaus beschäftigen wir uns hauptsächlich mit morgens Kinder duschen und füttern, Volleyball spielen, Springseil-wegspringen und ein bisschen Mathe und Buchstabieren üben. Am Dienstag hab ich dann auch den bisher heftigsten Regenschauer erlebt. Vor allem die Füße und Schuhe litten auf Grund zahlreicher Pfützen. :D ansonsten hatten wir bisher aber echt Glück mit dem Wetter wenn man bedenkt, dass noch knapp zwei Wochen Regenzeit ist.

Frühstück für die Kinder:)

Donnerstag Mittag machten wir uns dann mit dem Tro auf den Weg nach Cape Coast. Insgesamt 6 Stunden dauerte die Fahrt. Das Hotel hatten wir auf dem Weg zum Glück schon reservieren können und mussten abends in der Dunkelheit nicht mehr mit unseren Rucksäcken umherirren um einen Schlafplatz zu finden. Dieses Mal hatte jedes unserer Zimmer sogar ein eigenes Bad. Und gratis dazu eine Kakalake in der Dusche. Ihhhhhh

Am nächsten Morgen ging es in aller Früh in den Kakum-National Park. Dort gab es dann Regenwald pur von oben. Wir sahen leider keinen von den 240 Elefanten, die hier leben und auch sonst keine Tiere, aber ein schönes und vor allem wackeliges Erlebnis war es trotzdem.

  Auf dem bekannten Canopy Walkway Der Regenwald von oben die sieht man hier überall

Die erste Kokosnuss gab es anschließend dann auch.

frische kokusnussmilch

Auf dem Weg zurück in die Stadt haben wir dann live miterlebt wie korrupt Polizei und Co hier sind. Da wir 5 Mädels uns immer ein Taxi teilen, quetschen wir uns meist zu viert auf die Rückband. An den Polizeikontrollen heißt es dann entweder für einen Kopf ducken und wenn das nicht klappt muss der Taxifahrer ein paar Cedi raus rücken.

Zurück in Cape ging es ins Castle, eine ehemalige Sklavenburg in der in der Vergangenheit zehntausende einheimische Sklaven gehalten wurden bis sie von dort aus als Arbeitskräfte in andere Länder verschifft wurden. Ganz schön beeindruckend aber auch beängstigend wie es da so aussieht.

Cape Coast Castle ich hab mich mal ran getraut den Afrikanern nachzumachen, hat nicht ganz geklappt:D Das Fischerdorf direkt neben dem Castel

Am Abend gab es dann das beste Essen seit meinem Aufenthalt. Im 'Oasis', das größte Hotel/Restaurant in der Stadt, traf man auf mehr Weiße als Einheimische. Mittlerweile schon ein ganz ungewohnter Anblick :D Dort haben wir dann mit Blick aufs Meer und afrikanischem Trommel-Tanz im Hintergrund unser Essen genossen.

Der nächste Tag wurde erst in Busua und danach in Butre am Strand verbracht. Der wind war zwar stärker als die Sonne aber wir genossen die Ruhe an diesen verlassenen und wunderschönen Stellen trotzdem in vollen Zügen.

  Der Blick von oben auf BusuaDer Strand von ButreÜber diese Brücke mussten wir gehen um vom einen zum anderen Strand zu kommen

Abends ging es dann wieder ins Oasis. Yummi yummi :)

Heute morgen machten wir uns dann auf den Weg zurück nach Haus mit einem kurzen Zwischenstopp in Elmina. Dort steht eine weitere Sklavenburg, die gleichzeitig das älteste europäische Gebäude außerhalb von Europa ist.

Sklavenburg in Elmina

Nach 6 Stunden Fahrt und Warten erreichten wir dann endlich Koforidua und Karin und ich wurden in unserer Gastfamilie herzlich mit Umarmungen willkommen gehießen. An Wasser und Strom magelt es gerade aber dafür gabs was lekeres zu Essen; Reis und Jam mit Stu.

Ab morgen geht dann die Arbeit und das hier alltägliche Leben wieder los.

Eure Lara :)

Heute :)

25Aug2014

Heute morgen ging es dann wieder gegen hakb 8 ins Waisenhaus. Mittlerweile werden wir immer von einem Großteil der Kinder begrüßt wenn wir noch nicht mal das Gelände erreicht haben. Alle sprinten auf einen zu und umarmen uns.

Im Vergleich zur letzten Woche standen heute soooo viele Dinge an. Wir duschten die kleinen Kinder, wuschen die Wäsche und mähten mit einer Machete den Rasen(macht Spaß aber ist auch echt anstrengend :D)

Nachdem alle Arbeiten erledigt waren, spielten wir alle möglichen klatsch und bewegungsspiele mit den Kindern. An unserer Kreativität werden wir die nächsten tage noch arbeiten, aber von "head-shoulders-knees-and- toes" waren alle begeistert

Mal sehen was morgen so auf uns zukommt.

Bilder von Kumasi und mit den Kindern im Waisenhaus

25Aug2014

 

Die Foto-verrückten Kinder im Waisenhaus :D

Begeisterung beim Pacour

Wir 5 Mädels über dem Markt von Kumasi

Frühstück im Hotelzimmer

Im Regenwald :)

 

Das Wochenende in Kumasi

24Aug2014

 Hey zusammen

Wir Mädels sind eben von unserem Wochenend-Tripp in kumasi zurückgekehrt. Nach den üblichen Aktivitäten im Kinderheim machten wir uns Freitag gegen 12 auf den Weg. Und seit meiner Zeit in Ghana war diese Fahrt die erste in einem normalen Linien-Bus und nicht in einem überfüllten Trotro. Ganz schöner Luxus, da auch die gesamte Straße einem Highway entsprach und somit frei von sonst üblichen Monster-Schlaglöchern war. Nach circa 5 Stunden erreichten wir unsere Ziel-Stadt und nach langem Durchfragen fanden wir dann auch ein Hotel mit freien Zimmer. Also dafür das wir für 2 Nächte nur 8€ pro Person bezahlt haben, waren die Zimmer und auch Dusche und Klo auf dem Gang mehr als ausreichend. Nach dem besten Essen bislang im Hotel eigenen Restaurant und schoko-Eis zum Nachtisch ging es für ghanaische Verhältnisse spät (22uhr) ins Bett.

Am nächsten Morgen lief dann auch endlich das Wasser in den Waschräumen. Nach kalter Dusche und unserem selbst servierten Frühstück( Butter bread, Kekse, Bananen und Wasser - meine Grundnahrung in der letzten Woche) machten wir uns auf den Weg zum Kukturzentrum. Dort gab es ein Mini-Musuem über die Geschichte des Landes sowie zahlreiche Werkstätten in denen man sehen konnte wie getöpfert wird und Bongos geschnitzt werden. Und um sein Geld loszuwerden boten kleine Verkaufsstände mit typisch afrikanischen Taschen, schmuck- und Kleidungsstücken ausreichend Gelegenheit. Anschließend ging es auf den Markt-den größten von Ghana. Knapp 18 Fußballfelder soll er wohl einnehmen. Aber um jeden Stand abzuklappern hätten wir wahrscheinlich Jahre gebraucht. Daher vernügten wir uns hauptsächlich in dem Bereich mit den Stoffen. Wir hatten zwar schon einige in koforidua gekauft aber davon kann man nicht genug haben um sich daraus Sachen bei den Schneiderinnen hier nähen zu lassen.

Ich war teilweise echt schockiert was man da am und um den Markt alles sieht. Vor allem die lebendigen Hühner die oftmals in Schüsseln auf dem Kopf der Verkäuferinnen umhergetragenen wurden und auch Massen von totem Fisch entlang der Marktstände werd ich so schnell nicht vergessen.

Heute morgen machten wir uns dann nach der zweiten Hotelnacht auf den Weg zum "bobiri forest & butterfly sanctuary". Dort erklärte uns auf unserem Weg durch den Regenwald ein Führer die Eigenschaften der einzelnen Riesen-Bäume. Eigentlich ist dieses Gebiet für die Vielzahl von Schmetterlingen bekannt, aber auf Grund der momentanen Regenzeit sahen wir nur vereinzelt welche. Schön war es trotzdem zwischen Lianen Kakao-bäumen und Co. Für die Rückfahrt in unsere Heimat-Stadt wählten wir dieses mal ein Privat-tro. Was dann bedeutet dass wir 5 Mädels die einzigen Fahrgäste waren und wir direkt nach koforidua durchfuhren und nicht alle 10 Minuten jemanden einsammelten.

Jetzt gleich geht es ins Spot(eine einfache Terrasse mit Wellblechdach wo man was trinken gehen kann) wo Prosper, einer der Mentoren der Organisation, seine Abschiedsfeier feiert weil er für ein Jahr nach Deutschland geht. Und morgen geht's dann weiter im Kinderheim, mal sehen ob uns was neues erwartet.

In den letzten Tagen hab ich echt an sogut wie alles hier gewöhnt und vieles ist zur Normalität geworden. Die ständige Aufmerksamkeit als weiße im straßenleben ist teilweise aber immer noch ziemlich anstrengend. In Deutschland werd ich es auf jeden fall wieder genießen in der Masse nicht so heraus zu stechen.

Liebe Grüße von Madam Lara aus dem sonnigen Ghana ( so werd ich von allen Kindern im Waisenhaus genannt )

P.s.: Bilder gibt's bald auch noch

Ein paar bilder

20Aug2014

Das Zimmer von Karin und mir Im Spot mit Tine Sarah Karin unserem Mentor Prosper und dessen Freund Wäsche waschen :DEinige der Kinder Mit Karin und Laura die auch beide in dem gleichen Waisenhaus arbeiten Neben mir gastschwester und die gastmama und hinter mir der vater. Das war Sonntag nach der Kirche Typisches Frühstück: egg-bread mit Tee

Im waisenhaus

20Aug2014

Hallihallo da bin ich wieder. Die ersten 3 Tage habe ich nun schon im Waisenhaus verbracht. Ich muss sagen ich hab es mir echt anstrengender vorgestellt. Hauptsächlich verbringt man die Zeit damit mit den Kinder irgendwas zu spielen. Sei es Fußball, Volleyball oder Memorie. Manchmal sitz ich aber auch nur mit ein paar der Mädels in der Ecke und wir quatschen, und sie spielen mit meinen Haaren rum oder wir machen Räder, Handstände und Co. Es leben dort übrigens 66 Kinder im Alter von 2 bis 18, wobei sich die Jugendlichen selbst beschäftigen und immer was abseits sind. Das mit dem Unterhalten ist allerdings nicht ganz leicht weil alle unterschiedlich gut und viel englisch sprechen und die ganz Kleinen nur twi, also die Stammsprache verstehen. Ich fühl mich aber auf jeden fall wohl da. Die meisten der Kinder sind auch ziemlich zugänglich und total herzlich. Gestern wurden mir sogar von einem Mädchen die Schuhe geputzt weil die vom Schlamm dreckig waren. Da hab ich mich echt komisch bei gefühlt und hab auch Angst, dass die Kinder es hier schon gewohnt sind sich uns Weißen so zu unterstellen. Am schönsten ist es natürlich wenn man die kleinen zum lachen bringen kann und man merkt, dass man dort gebraucht wird. In 3 Wochen geht dort wieder die Schule los. Dann heißt es für uns unterrichten. Wie das läuft weiß ich auch noch nicht. Es gehen dort wohl neben den Kindern die dort leben circa 400 weitere zur Schule und es soll 13 Lehrer geben. Wie vielen davon und in welchem Fach ich dann Unterricht geben werde weiß ich bis jetzt noch nicht. Heute waren wir von halb 8 bis gerade eben dort. Wir haben ein paar von den Kindern gebadet und frühstück ausgeteilt. Danach wurden dann die Spielsachen verteilt die ich mitgebracht haben. Es war echt schön zu sehen wie begeistert die von einem einfachenWasserball sind und sich damit den ganzen Tag beschäftigen. Zur Abwechslung haben wir die älteren der Kinder heute auch zwischendurch unterrichtet also mit ihnen lesen geübt und mir ihnen matheaufgaben gerechnet. So wird es die nächsten Tage bis zur Schule dann wahrscheinlich auch weiter gehen. Am Freitag Mittag werden wir uns nach kumasi aufmachen um dort das Wochenende zu verbringen und uns die Stadt anzugucken.

Und hier noch ein paar Fakten und Feststellungen :D :

- Trotz der Armut die einem hier nirgendwo entgeht läuft hier echt fast jeder zweite mit einem Handy und auch nicht selten mit einem Smartphone rum. Also auch die Leute aus Ghana kennen schon whatsapp und Co! Hätte ich niemals gedacht !

- Wir deutschen heißen bei den Einheimischen "Obrunies", was so viel wie 'weißhäutig' heißt. Und dieser Name wird einem auch minütlich von Kindern aber auch alten Damen hinterhergerufen.

- Alles wird in Schüsseln auf dem Kopf getragen(sieht man ja auf den Bildern)

- Die Preise sind mehr als niedrig. 4 Bananen= 1 cedi( 20 Cent), ein Radler =55 cent, 10 Minuten Taxi fahren 30 cent

- wenn es hier regnet dann meist richtig doll aber bisher zum Glück fast immer nur nachts

- und ganz wichtig für alle die mal nach Afrika wollen : zeit spielt hier keine rolle TIA(this is africa). Das ist unsere Bezeichnung von der Mentalität hier um unsere eigenen Nerven zu beruhigen.

ein paar fotos der letzten tage

18Aug2014

Trommel-kurs Troto mit 23 Leuten Innenstadt von koforidua

Weitere Bilder folgen in den nächsten Tagen. Das Internet ist hier nicht das beste.

jetzt gleich geht's ins Waisenhaus 

Afrika pur erlebt!

17Aug2014

 

Huhu ihr Lieben :) Jetzt bin ich endlich in meiner Gastfamilie angekommen. In den letzten Tagen ist zwar nicht viel passiert aber trotzdem hab ich recht viel arfikanisches Leben erleben können.

Den gesamten Freitag verbrachte ich hauptsächlich damit mir mit lesen, in der Hängematte liegen und Musik hören die Zeit zu vertreiben. Zwischendurch hatte ich dann noch je ein Gespräch mit kindsley und henry( beide Leiter der oraganisation ARA) über alles was mich so erwarten wird. Nachmittags ging es dann in den Nachbarort wo relativ viele weiße waren an eine kleine Bar von Einheimischen. Uuuuund daaa gabs dann den ersten Trommelkurs und ich konnte alles zeigen was mein Freund mir vorher zu Hause alles mal gezeigt hatte. Am Abend bzw besser gesagt um Mitternacht gab es dann das nächste Highlight des Tages. 3 andere Mädels aus Deutschland sind angekommen und wir durften uns zu viert in das kleine Zimmer quetschen. Aber das was in dem Moment so egal. Ich war einfach nur Mega froh nicht mehr so allein zu sein und vor allem nicht die einzige Weiße... Müde und ziemlich am schwitzen aber glücklich schliefen wir dann alle ein.

Am Nächsten(Samstag) morgen hieß es eigentlich dass ich und Laura, eine der 3 Mädels, um 10 nach dem Frühstück abgeholt werden sollen um nach koforidua zu unseren Familien gebracht zu werden. Letzten Endes sind wir dann um 17 Uhr losgefahren. - This is Africa!- Die zeit bis dahin haben wir uns dann mit quatschen, chillen, leicht genervt von der afrikanischen Mentalität sein und einem Spaziergang zum Strand vertrieben. Im Nachhinein hätte ich das dann lieber der danach folgenden Abenteuer-fahrt vorgezogen :D Zuerst ging es mit dem Taxi Richtung Troto-Sammelplatz. Schon hier gab es die ersten verstau-Probleme, sodass Laura's und mein Gepäck Halb aus dem Kofferraum raus ragte. Mit trotos(3 mal umsteigen) ging es dann weiter bis in die Stadt unserer Familie. Unsere Koffer befanden sich dabei dabei verteilt in dem ganzen vw-Bus zwischen mindestens 20 Leuten und beim Umsteigen auf dem Kopf anderer Menschen. Zum Glück begleitete uns Prosper, unser Mentor auf diesem 3-Stunden Tripp. Gegen 8 erreichte ich dann mein neues Zuhause für die kommenden 8 Wochen. Familiy Bruce. Sowohl die Eltern als auch die 28-jährige Tochter sind total herzlich und auf ihre Art humorvoll. Und auch das Haus entspricht echtem Luxus hier in Ghana. Ich hab Klo und Dusche und auch das Zimmer was ich mir mit Karin(ebenfalls einer deutschen freiwilligen die schon seit 3 Wochen hier ist) teile ist ziemlich groß. Naja ok die Matratze könnte was dicker sein, damit man nicht bei jedem umdrehen die Latten spürt aber ich will mich nicht beklagen.

Da mein Gast-Papa Pastor ist ging es heute morgen dann um 7 in die Kirche. Also eine 'African-Gospel-Church' hab ich mir bis heut morgen anders vorgestellt. Anstatt Hunderten von Leuten waren wir dort knapp zu 15 zusammen in einem Art Holz-Haus. Die knapp 2 Stunden Singen und den Einheimischen beim philosophieren und predigen(ziemlich laut und deutlich) zuzuhören gingen ziemlich schnell rum. Da habe ich ebenfalls erfahren dass mein ghanischer Name welcher vom Wochentag der Geburt abhängt 'effia' lautet. Und so nennt man mich hier jetzt auch immer mal wieder. Anschließend zeigte mir Karin dann die Stadt und danach halfen wir hier zu Haus dabei das Nationalgericht Fufu zuzubereiten was mit den Händen gegessen wird. Heute nachmittag gabs dann das erste ghanische Bier. Dazu trafen Karin und ich uns mit Sarah und Tine(2 Mädels mit denen ich schon seit knapp 3 Monate Kontakt habe da sie mit der gleichen Organisation wie ich hier sind) und unserem Mentor Prosper. Um 18 uh ging es dann zurück denn dann wird's hier ja dunkel.

Jetzt lieg ich hier unter meinem Moskitonetz und bin gespannt was mich morgen im Waisenhaus erwartet. Ich fühl mich echt von Stunde zu Stunde wohler was auch vor allem an den anderen deutschen Mädels liegt die einen umgeben! Aber die liebsten zu Haus kann trotzdem niemand ersetzen.

 

:)Bis die Tage

Lara meets Ghana

14Aug2014

Essen im Flugzeug   Mein Zimmer für die ersten Nächte Ausblick von der terrasse

Äte sän ?! :) das heißt hallo wie geht's auf twi, der stammsprache von Ghana. Mittlerweile habe ich knapp 24 Stunden auf afrikanischem Boden verbracht. Doch vorher gibt's erst einmal ein paar Eindrücke von der Reise... Um 8 ging es dann endlich ( mit Verspätung ) los von Düsseldorf Richtung Istanbul... Dort angekommen wurd ich dann schon mal an die afrikanische Hitze vorbereitet und man sah schon die ersten Einheimischen von hier die wie ich 3 Stunden in der Wartehallen warten mussten. Dann ging es im 'Luxus-Jet' weiter. An essen und trinken und auch an Unterhaltung hat es nicht gefehlt. Aber das war bei sieben Stunden Flug auch echt nötig. Irgendwann während der zeit über den Wolken hab ich dann auch mal festgestellt, dass in Ghana doch Zeitverschiebung ist und nicht wie ich dachte immer so viel Uhr wie in Deutschland. Ups. Also wir sind immer 2 Stunden später dran. Aber Uhrzeit Spiel wie ich schon jetzt festgestellt hab hier eh nicht so ne große Rolle. Nachdem ich dann meinen Immigration-Schein abgegeben und die Koffer gefunden hatte, wurd ich von Faith(der Mentorin meiner Organisation) empfangen und mit dem Taxi fuhren wir gemeinsam zu der Unterkunft für die freiwilligen. Auf dem Weg dahin Durfte ich dann auch schon richtigen afrikanischen life-Style erleben. Allerdings nur im dunkeln da hier die Sonne immer schon um 18h untergeht :( Naja das Verkehrschaos mit gehupe und Co und die zahlreichen Verkaufsstände an und auf der Straße sowie Menschen die irgendwelche Dinge auf dem Kopf transportieren sind mir trotzdem nicht entgangen. Hier in meinem kleinen Reich angekommen, ging es dann in die Küche wo Faith für uns kochte. Scharf ist das essen. So viel kann kann ich sagen :D Getrunken wird übrigens aus Beuteln nicht aus Flaschen Um 11 ging's dann ins bettchen. ..Und wie es ja immer so ist kann man wenn man die zeit hat nicht ausschlafen. Um 6 war ich wach und fit obwohl es erst um 9 Frühstück gab. Naja irgendwie hab ich die zeit rum bekommen. Am Meer, welches man auch sehr gut von der Hängematte auf der Terrasse aus sieht, war ich auch schon. Ansonsten hab ich einige Gespräche mit Faith über Ghana und die kommenden Wochen geführt, wir waren in der 'Stadt' und haben dort Moskitonetz und ne Simkarte gekauft und sonst hab ich viel gechillt. Auf dem Weg von hier in die Stadt hab ich alles da auch mal im Hellen gesehen. Rechts und links an der Straße überall Verkaufsstände, kleine Hütten in denen die Leute wohnen, Fußballplätze und ganz viele Menschen Ziegen und Hühner. (Bilder hab ich mich noch nicht getraut davon zu machen) Es ist echt bewundernswert wie glücklich die aussehen und zu der Musik die überall läuft tanzen, trotz der umstände in denen sie Leben. Mit einem Troto(=vw-Bus in dem dann so min 15 Leute sitzen) bin ich auch schon gefahren. Jetzt lieg ich hier in meinem Hochbett und hoffe dass ich gleich erfahre ob ich morgen schon zur Gastfamilie komme. Darauf freue ich mich wirklich sehr denn da werd ich dann auf drei andere deutsche mädels treffen. Ich hoffe das hilft sich schneller heimisch zu fühlen und vor allem nicht so Sehnsucht nach zu Haus zu haben. Aber mir geht's gut und ich bin gespannt was mich noch alles so erwartet. Bis die Tage eure Lara :)

Gleich geht's los

13Aug2014

Heute morgen oder besser gesagt diese Nacht begann mein kleines Abenteuer. Trotz der Aufregung konnte ich echt erstaunlich gut schlafen.

Um 4 ging es dann los Richtung Flughafen. Dort angekommen war ich heilfroh als meine Koffer auf dem Gepäckband waren und nicht wegen Übergewicht hier bleiben mussten. ( 2 mal 23kg hat man schneller zusammen als man denkt :D)

Dann hieß es Abschied nehmen von den wichtigsten Menschen, meinen Eltern und meinem Freund. Doch es heißt ja auf WIEDERsehen und ist kein Abschied für immer. 

 Fehlen wirst du trotzdem sehr ❤️

In 20 Minuten ist dann gleich boarding  und es geht ins Flugzeug. Bis dahin werd ich meine zeit noch mit sitzen und warten verbringen 

Um 12 bin ich dann in Istanbul wo ich 3 Stunden warten muss und heute Abend gegen halb 8 lande ich in Accra. Ich bin echt mal gespannt was mich dort so alles erwartet.

 

liebste Grüße Lara

Nur noch wenige Stunden

12Aug2014

Morgen ist es soweit. Irgendwie realisier ich das immer noch nicht so wirklich. Aber die Aufregung und das Kribbeln im Bauch wird von Stunde zu Stunde größer. Das mit dem Schlafen wird wohl auch schwer diese Nacht werden. Und um halb 4 klingelt dann auch schon der Wecker 

Grad bin ich mitten im Koffer-Pack-Chaos. Bei meinem Glück werd ich eh irgendwas vergessen ... 

 

Sonntag Abend hieß es schon mal Abschied nehmen...

 

und später und morgen früh werden die nächsten Tränchen fließen... Jetzt gibt´s kein zurück mehr

Aber das Wiedersehen wird schneller kommen als man denkt. Denn es sind nur 61 Tage die ich in Ghana sein werde. Ich hoffe in dieser Zeit gibt es viel zu erleben und dass ich voller neuer Erfahrungen zurück kommen kann.

So... ich pack dann mal zu Ende und melde mich wieder wenn ich im schönen Afrika angekommen bin

Liebste Grüße noch vom deutschen Boden 

Die letzten Tage in Deutschland

08Aug2014

Nur noch 5 mal schlafen, dann geht es los...

So richtig realisieren, dass ich bald für knapp 9 Wochen in einer vollkommenen anderen Welt lebe, werde ich wahrscheinlich erst wenn ich am Mittwoch im Flieger sitze bzw auf afrikanischem Boden gelandet bin. Zwischendurch überfällt mich immer mal wieder die Aufregung und alles in und an mir spannt sich total an, aber dafür, dass die Stunden bis zum Abflug gezählt sind, bin ich noch relativ entspannt.

Das einzige was mir momentan Sorgen macht, ist die Ebola-Welle, die sich immer weiter ausbreitet. Ich hoffe einfach, dass all die Ärtze dort unten die Situation so schnell wie möglich unter Kontolle bekommen und dass sich der Virus nicht noch in den anderen Länder Westafrikas ausbreitet und somit auch nicht in Ghana.

Naja, ich versuch optimistisch zu sein....Gepackt hab ich auch schon so gut wie...

Klamotten, Geschenke für die Kinder im Waisenhaus und für die Gastfamilie, alle möglichen Medikamente und und und liegen bereit.

Letzte Woche hab ich dann auch endlich mal erfahren in welche Gastfamilie ich komme. Familie "Bruce" besteht aus einem Vater, der 66 Jahre alt ist und Pastor ist und dessen 48-jähriger Frau, welche als Händlerin arbeiten. Die Kinden sind schon alle erwachsen und wohnen nicht mehr zu Haus, außer eine Tochter die 28 ist. In was für Verhältnissen sie dort leben werde ich erst vor Ort erfahren und mit eigenen Augen sehen....Aber alles andere wäre ja auch langweilig und kein Abenteuer mehr :D

Worüber ich sehr glücklich bin, ist, dass in meiner Familie noch eine andere Freiwillige aus Deutschalnd sein soll. Vielleicht hilft das ja sich ein bisschem heimischer zu fühlen und es ist bestimmt leichter zu zweit als allein dort klar zu kommen.

In welchem Waisenhaus ich arbeiten werde weiß ich jetzt schon seit mehrern Wochen. Es heißt "Hour of Grace Orphanage". Die haben sogar eine eigene facebook-Seite  https://www.facebook.com/HourofGraceOrphanage 

Jetzt heißt es nur noch die letzten kleinen Vorbereitungen zu treffen, alles in den Koffer zu packen und sich von meinen Lieben hier zu verabschieden. (Ich glaub der letzte Punkt wird am schwersten ): )

Bis die Tage, eure Lara 

Nur noch 4 Wochen

17Juli2014

Bald ist es soweit, und meine kleine Reise nach Afrika beginnt.

Am 13. August starte ich morgens mit dem Flieger erstmal nach Istanbul und von dort dann weiter nach Accra, der Hauptstadt von Ghana. Also heute genau in 4 Wochen hab ich schon meine ersten 24 Stunen in Afrika verbracht.

Bis dahin gibt es noch einiges zu erlediegn und vorzubereiten. Ich hoffe, dass alles glatt läuft und die Ebola-Welle sich nicht noch weiter verbreitet und mich an meinem Abenteuer hindert.

Die Vorfreude wird immer größer, aber gleichzeitig auch das Kribbeln im Bauch wegen der Ungewissheit was in den bevorstehenden 2 Monaten alles auf mich zukommt.

Bis bald, Lara :)